Geschichte

Wortherkunft

Das Wort ‚Zelten‘ kommt aus der germanischen Sprache und bedeutet ‚flacher Kuchen‘. Zelten sind Gebäcke in flacher Form. Dabei werden Früchte oder Samen mit dem Teig ummantelt. Auch das bekannte Früchtebrot gehört zu den Zelten.

Mohn-Anbaugebiete

Die Hauptanbaugebiete von Mohn in Österreich sind das Waldviertel und das Mühlviertel. Während in Oberösterreich größtenteils Blaumohnsorten angebaut werden, ist das Waldviertel für seinen Graumohn berühmt.

Wichtiger Energielieferanten

Mohnzelten waren wichtige Energielieferanten bei Wald- und Feldarbeiten und wurden auch als Festtagsgebäck serviert.

Waldviertler Graumohn

Waldviertler Graumohn

Die Mönche brachten den Mohn ins Waldviertel und kultivierten diesen um daraus Heilmittel herzustellen. Schon damals war die Wirkung des Mohns gegen Schlaflosigkeit bekannt. Ein Stift Zwettler Urbarium aus dem 13. Jhd. erwähnt die Produktion von Mohnöl welches für die Beleuchtung des „ewigen Lichtes“ in Kirchen diente.

Bis 1934 wurde der Waldviertler Graumohn sogar auf der Londoner Börse gehandelt.

Durch anwachsende Importe geriet der Mohn in Vergessenheit und wurde erst in den 80er Jahre wiederbelebt.

Waldviertler Erdäpfel

Waldveirtler Erdäpfel

Die Kartoffel kommt aus Südamerika und man schätzt ihr Alter auf 13.000 Jahr.

Auf ihrem Weg von Südamerika nach Spanien machte die Kartoffel Zwischenstation auf den (spanischen) Kanarischen Inseln. Von Spanien aus gelangte die Kartoffel nach Italien und breitete sich dann langsam auf dem europäischen Festland aus.

Im Kampf gegen die Hungersnot im 18 Jahrhundert hat Friedrich der Große die Kartoffel als Grundnahrungsmittel eingeführt und damit zur Verbreitung beigetragen.

Vom Heilmittel zum Genussmittel

Der Mohn hat vor allem in der
Waldviertler Küche seinen festen Platz.